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Radarmunterstütztes Flurförderzeug

Radarmunterst-tztes-Flurf-rderzeug

Radarmunterstütztes Flurförderzeug mit Gabel oder Plattform zum Aufnehmen, Befördern und Heben der Last (GabelhochhubwagenHochhubwagenSpreizenstapler). Anders als ein Gegengewichtstapler, der die Last freitragend aufnimmt, transportiert und hebt, nehmen Flurförderzeuge dieser Bauart die Last innerhalb der Radbasis auf. Radarmunterstützte Stapler benötigen kein Gegengewicht und haben daher − verglichen mit freitragenden Staplern − weniger Eigengewicht.

Bauformen

Nach VDI 3586 gehören zu den radarmunterstützten Flurförderzeugen:

Hochhubwagen sind mit einer Plattform versehen.

Gabelhochhubwagen: Sie sind zum Aufnehmen, Befördern und Heben von Paletten gedacht und haben deshalb als Lastaufnahmemittel eine unten offene Kastengabel, die aus zwei Gabelzinken besteht, die über den festen Radarmen angebracht sind. Es ist darauf zu achten, dass die Gabel in der Länge und Breite den Paletten angepasst ist. Der Nachteil dieser Geräte besteht in der geringen Bodenfreiheit, die sich beim Befördern der Last häufig ungünstig auswirkt, besonders dann, wenn die Böden der Fahrbahnen nicht ganz eben sind. Es gibt Gabelhochhubwagen mit Handantrieb, aber auch mit netz- und batterieelektrischem Antrieb. Sie sind als Hand-, Geh-, Stand-, Fahrersitz- und Kommissioniergeräte auf dem Markt. Gabelhochhubwagen werden auch als Geräte mit manuellem Fahrantrieb und elektrischem Hub gebaut. In der Unterfahrhöhe müssen sie zum Unter- oder Einfahren in Paletten geeignet sein. Sie haben kleine Lastrollen, die auch als Tandemrollen geliefert werden. Die Gabelrollen sind meist mit Polyurethanbandagen versehen, die Lenkräder mit Vollgummireifen oder Reifen aus Polyurethan. Auch Ausführungen mit Rädern und Rollen aus Polyamid (Nylon) werden angeboten.

Initial-Gabelhochhubwagen: Dies sind im Prinzip Gabelhochhubwagen, die den Nachteil der geringen Bodenfreiheit durch den Initialhub ausgleichen.

Spreizenstapler: Hochhubwagen mit übergroßer Spurweite, deren Gabelzinken nicht über den Radarmen, sondern zwischen ihnen angeordnet sind, sodass sich die Gabel bis zum Boden absenken lässt. Da man keine Rücksicht auf die Einfahrhöhe der Palette nehmen muss, kann man für die Tragarme Räder mit größeren Durchmessern wählen. Bei der Bedienung der radarmunterstützten Flurförderzeuge kann es sich um Handgeräte, aber auch um motorisierte Geräte handeln. Letztere sind als Elektro-Geh-, Elektro-Stand- und Elektro-Sitz- Geräte auf dem Markt.

Typenbezeichnungen radarmunterstützter Flurförderzeuge 

Die VDI 3586 nennt folgende Ausführungen:

HH: Hand-Hochhubwagen

EGH: Elektro-Geh-Hochhubwagen

ESH: Elektro-Stand-Hochhubwagen

EFH: Elektro-Fahrersitz-Hochhubwagen

HV: Hand-Gabelhochhubwagen

EGV: Elektro-Geh-Gabelhochhubwagen

ESV: Elektro-Stand-Gabelhochhubwagen

EFV: Elektro-Fahrersitz-Gabelhochhubwagen

EGI: Elektro-Geh-Initialgabelhochhubwagen

ESI: Elektro-Stand-Initialgabelhochhubwagen

EFI: Elektro-Fahrersitz-Initialgabelhochhubwagen

HP: Hand-Spreizenstapler

EGP: Elektro-Geh-Spreizenstapler

ESP: Elektro-Stand-Spreizenstapler

EFP: Elektro-Fahrersitz-Spreizenstapler

Typenbezeichnungen Kommissioniergeräte

Neben den traditionellen Hochhubwagen, Gabelhochhubwagen und Spreizenstaplern gibt es die radarmunterstützten Flurförderzeuge auch als Kommissioniergeräte. In diesem Fall fährt der Fahrer in einer Kabine mit dem Lastträger hoch, um die Ware zu kommissionieren.

Die Typenbezeichnungen nach DIN 3586:

EKH: Elektro-Kommissionier-Hochhubwagen (Plattform als Lastträger)

EKV: Elektro-Kommissionier-Gabelhochhubwagen (Gabeln als Lastträger, über den Radarmen angeordnet)

EKP: Elektro-Kommissionier-Spreizenstapler (Gabel als Lastträger, zwischen den Radarmen angeordnet).

Warmbold Jürgen, Enzyklopädie der Flurförderzeuge