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Personenschutzsysteme

Grundsätzlich ist ein gleichzeitiger Aufenthalt von Fußgängern und einem Flurförderzeug in einem Schmalgang nicht erlaubt (zeitversetzte Regalbedienung). Denn beim Bedienen eines Flurförderzeugs in den Schmalgängen konzentriert sich der Fahrer auf den Ein- beziehungsweise Auslagervorgang. Deshalb und weil die Flurförderzeuge zum Regal hin keinen Abstand von mindestens 0,50 Meter aufweisen, bestehen Gefährdungen für Fußgänger, sofern diese sich gleichzeitig mit dem Flurförderzeug im Schmalgang aufhalten. Trotz des nicht eingehalten Sicherheitsabstandes muss beim Betrieb von Flurförderzeugen in Schmalgängen der Personenschutz gewährleistet sein. Um dieses Ziel zu erreichen, sind laut DIN 15185, Teil 2 folgende Zusatzmaßnahmen erforderlich:

Bauliche Maßnahmen

• zum Beispiel Mauern, Zäune, Türen, Durchsteigsicherungen in Doppelregalen, Sicherheitskennzeichnung durch Verkehrszeichen

Organisatorische Maßnahmen

• zum Beispiel Betriebsanweisung und Schulung des Lagerpersonals, Verkehrsregelung, schriftliche Beauftragung der Staplerfahrer

Technische Maßnahmen an den Zugängen der Schmalgänge

• zum Beispiel stationäres, berührungsloses Personenschutzsystem – Absicherung der Einfahrten in die Regalgasse durch Lichtschranken

Technische Maßnahmen am Flurförderzeug

• Mobiles Personenschutzsystem mit Hinderniserkennung durch Laserscanner am Flurförderzeug

Warmbold Jürgen, Enzyklopädie der Flurförderzeuge