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Fahrerlaubnis, amtliche

Eine amtliche Fahrerlaubnis (Führerschein) für den Fahrer von Flurförderzeugen ist gemäß § 4 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) dann erforderlich, wenn diese eine Höchstgeschwindigkeit von über sechs Kilometer in der Stunde erreichen und im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden. Die Fahrerlaubnisverordnung vom 18. August 1998 ersetzt den Teil A der StVZO.

• Fahrerlaubnisklassen für Stapler:
- L für Stapler mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 Kilometer in der Stunde (unabhängig vom zulässigen Gesamtgewicht).
- B für Stapler mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3 500 Kilogramm; schließt Klasse L ein.
- C1 für Stapler mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3 500 Kilogramm, aber nicht mehr als 7 500 Kilogramm; Vorbesitz Klasse B erforderlich.
- C für Stapler mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3 500 Kilogramm; schließt Klasse C1 ein. Vorbesitz Klasse B erforderlich.

• Fahrerlaubnisklassen für Stapler früheren Rechts:
- 5 für Fahrzeuge mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 Kilometer in der Stunde (unabhängig vom zulässigen Gesamtgewicht).
- 3 für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 7,5 Tonnen; schließt Klasse 5 ein.
- 2 für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen.

Das Fahren ohne Fahrerlaubnis kann nach § 21 des Straßenverkehrsgesetzes mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft werden. Diese Fahrerlaubnis ist nicht erforderlich im innerbetrieblichen Werkverkehr, wozu meist betriebsbezogen innerbetriebliche Fahrausweise, wie beispielsweise nach VDI 3313, ausgestellt werden.

Warmbold Jürgen, Enzyklopädie der Flurförderzeuge