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Antriebstechnologien der Zukunft

Aufgrund des stark wachsenden globalen Energiebedarfs und dem Trend der Green Logistics sind neben dem Ausbau regenerativer und klimaneutraler Energiequellen hoch effiziente Antriebssysteme, beispielsweise für Flurförderzeuge, gefragt.

Hybridantrieb
Beim Hybridantrieb handelt es sich um eine Kombination aus verbrennungsmotorischem und batterieelektrischem Antrieb. Der Vorteil gegenüber rein verbrennungsmotorischen Systemen liegt darin, dass Bremsenergie zurückgewonnen und bei Bedarf abgerufen werden kann. Dazu benötigt das Fahrzeug die Batterie als zusätzlichen Energiespeicher. Durch dieses Konzept sinkt der Kraftstoffverbrauch und das Fahrzeug kann eine begrenzte Zeit emissionslos fahren, um sich zum Beispiel in einer geschlossenen Halle zu bewegen. Hybridantrieb (als Hauptstichwort)


Brennstoffzelle
Die Wasserstoff-Brennstoffzelle verbindet die Vorteile eines emissionsfreien Elektroantriebs mit der Möglichkeit der schnellen Betankung. So ist das Flurförderzeug nach wenigen Minuten wieder einsatzbereit. Da Wasserstoff aber unter hohem Druck gelagert, transportiert und getankt wird, entstehen derzeit noch zu hohe Infrastrukturkosten. Zudem muss Wasserstoff mit hohem Energieaufwand erzeugt und gespeichert werden, sodass die Ökobilanz einer Wasserstoff-Brennstoffzelle derzeit weit unter der eines Drehstrommotors mit herkömmlicher Batterie liegt. Brennstoffzelle (als Hauptstichwort)


Lithium-Ionen-Energiespeicher
Lithium-Ionen-Energiespeicher sind Batterien, die im Vergleich zu Bleibatterien bei etwa dreifacher Lebensdauer und gleicher Größe die dreifache Energiemenge von Bleibatterien speichern können. Sie sind schnellladefähig, das heißt, sie lassen sich in 30 Minuten beispielsweise für eine Schicht aufladen. Zudem kann man Lithium-Ionen-Batterien tiefer entladen als herkömmliche Blei-Säure-Batterien. Die sehr kleinen und leichten Batterien werden künftig eine deutlich kompaktere Bauweise und damit auch komplett neue Fahrzeugkonzepte erlauben. Man geht davon aus, dass die Technologie zu einer Gewichtsreduzierung des gesamten Flurförderzeugs von mehr als 30 Prozent beitragen kann. Durch den höheren Wirkungsgrad der Lithium-Ionen-Batterie und die geringere Masse des Fahrzeuges würde der Energieverbrauch deutlich sinken. Da sich auch der Batterieraum durch den Einsatz der Lithium-Ionen-Batterie spürbar verkleinern ließe, könnten auch die Abmessungen künftiger Fahrzeuge entsprechend verringert werden. Hierdurch ließe sich die Nutzung der Geräte nicht nur auf engstem Raum, sondern auch in gewichtssensiblen Bereichen, zum Beispiel auf Ladebordwänden, vereinfachen. Abgesehen davon kann man die komplett wartungsfreie Batterie, die im weltweit ersten serienmäßigen Lithium-Ionen-Flurförderzeug die Form eines Aktenkoffers mit integrierten Tragegriffen hat, aufgrund ihres geringen Gewichtes ohne Probleme manuell handhaben. Ein Flurförderzeughersteller verknüpft die Lithium-Ionen-Technologie in einer Studie mit Direktantrieben. Das sind getriebelose, in die Räder integrierte Elektromotoren mit sehr hohem Wirkungsgrad. Dieses System spart etwa 15 Prozent Energie gegenüber herkömmlichen Elektrofahrzeugen. So gehört es zu den energieeffizientesten Antriebssystemen der Zukunft. Insofern hat die Lithium-Ionen-Technologie das Potenzial, dem Elektrostapler neue Einsatzbereiche ohne die Nachteile der Bleibatterie zu eröffnen.

Warmbold Jürgen, Enzyklopädie der Flurförderzeuge